Beschreibung
Fernando Costa: Das Feld des Metalls, Erinnerung in eine Skulptur verwandelt
Mit "Le Champ du Métal" widmet das Museum Parcelle473 eine Ausstellung dem autodidaktischen Bildhauer Fernando Costa, dessen Arbeit den Widerstand und die Transformation des metallischen Materials erforscht.
Für dieses Projekt stützt sich der Künstler auf ein geschichtsträchtiges Material: Fragmente alter landwirtschaftlicher Traktoren, die geborgen und ihrer ursprünglichen Funktion entfremdet wurden, um zu Skulpturen und malerischen Oberflächen zu werden.
"Durch Biegen, Zusammensetzen und Spannen werden diese von Gebrauch und Zeit gezeichneten mechanischen Elemente zu Bestandteilen kraftvoller Werke, in denen industrielle Kraft auf ländliche Erinnerung trifft", fährt er fort.
Einige Stücke nehmen die Form monumentaler Skulpturen an, andere ähneln regelrechten Metallbildern, in denen die Fragmente eine neue visuelle Schrift bilden.
"Diese Ausstellung steht in engem Zusammenhang mit der Geschichte des Museums", betont Laurent Rigail. Parcelle473 ist ein ehemaliges Weinbaugebiet und trägt die Erinnerung an ein Gebiet in sich, das durch die Arbeit in der Landwirtschaft geprägt wurde.
Durch die Umwandlung von mechanischen Relikten, die mit der Erde verbunden sind, schafft Fernando Costa einen Dialog zwischen ländlichem Erbe und zeitgenössischer Kreation.
Öffnungszeiten
Mittwoch bis Samstag 11h/18h
Dienstag und Sonntag 14h/18h
-freier Eintritt Volltarif 9 Euro, ermäßigter Tarif 5 Euro (Behinderte, Behinderte, Begleitpersonen, Studenten, -26 Jahre, +65 Jahre, Sozialhilfe, Bildungspass, Künstlerhaus, Presse)
Kostenlos für Kinder unter 8 Jahren
-geführte Besichtigung Vollpreis 15?, ermäßigter Preis 9?
Mit Reservierung