Der Espace Saint-Ravy freut sich, vom 7. Februar bis zum 1. März 2026 die Ausstellung Panagaudopole zu beherbergen, die eine Auswahl von Werken der Künstlerin Solène Untereiner umfasst.
In ihren Werken untersucht die Künstlerin die Zerbrechlichkeit der Erinnerung und die Beständigkeit der Formen, zwischen dem, was schmilzt, sich verwandelt und dem, was Widerstand leistet. Ihre Werke laden die Besucher dazu ein, kollektive Überzeugungen und die Art und Weise, wie Geschichte erzählt, eingefroren und inszeniert wird, zu hinterfragen.
Der Titel der Ausstellung Panagaudopole geht auf ein gestrichenes Kapitel aus Gustave Flauberts Madame Bovary zurück, in dem die minutiöse Beschreibung eines Spielzeugs zum Spiegel einer ganzen Stadt wird. Ausgehend von diesem Prinzip der Mise en abyme bietet die Ausstellung eine Reise durch mythische, literarische und politische Erzählungen, die unsere Art und Weise, Geschichte zu schreiben und uns kollektiv zu repräsentieren, prägen.
Die Mythen, die zuerst durch das gesprochene Wort überliefert und dann durch die Schrift fixiert wurden, bilden das Fundament unserer europäischen Kulturen. Sie erzählen vom Ursprung der Welten und zeigen die sozialen, politischen und kulturellen Herausforderungen, die eine Gesellschaft durchziehen. Von Dantes Göttlicher Komödie, einer umfassenden moralischen Architektur, die die Seelen nach einem kosmischen Gesetz ordnet, bis hin zu Faust, der modernen Verkörperung des Verlangens nach Wissen und Macht, stellen diese Erzählungen symbolische Räume dar, in denen sich kollektive Erinnerung und historische Verantwortung abspielen.
Der als imaginärer und symbolischer Ort konzipierte Ausstellungsparcours zeigt Installationen, Skulpturen und Gemälde. Diese Werke treten in einen Dialog, um eine fiktive Architektur zwischen Dekor und Ruine, Transparenz und Undurchsichtigkeit, Hohlraum und Fülle zu schaffen.
Zwischen antiken, literarischen und urbanen Referenzen hinterfragt Panagaudopole die unklare Grenze zwischen Geschichte und Fiktion, Monument und Illusion, Erinnerung und Inszenierung. Was sehen wir also wirklich? Was wählen wir, um zu zeigen, was wir sehen? Und wie schreiben wir Geschichte?
Geöffnet von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr
Freier Eintritt
In ihren Werken untersucht die Künstlerin die Zerbrechlichkeit der Erinnerung und die Beständigkeit der Formen, zwischen dem, was schmilzt, sich verwandelt und dem, was Widerstand leistet. Ihre Werke laden die Besucher dazu ein, kollektive Überzeugungen und die Art und Weise, wie Geschichte erzählt, eingefroren und inszeniert wird, zu hinterfragen.
Der Titel der Ausstellung Panagaudopole geht auf ein gestrichenes Kapitel aus Gustave Flauberts Madame Bovary zurück, in dem die minutiöse Beschreibung eines Spielzeugs zum Spiegel einer ganzen Stadt wird. Ausgehend von diesem Prinzip der Mise en abyme bietet die Ausstellung eine Reise durch mythische, literarische und politische Erzählungen, die unsere Art und Weise, Geschichte zu schreiben und uns kollektiv zu repräsentieren, prägen.
Die Mythen, die zuerst durch das gesprochene Wort überliefert und dann durch die Schrift fixiert wurden, bilden das Fundament unserer europäischen Kulturen. Sie erzählen vom Ursprung der Welten und zeigen die sozialen, politischen und kulturellen Herausforderungen, die eine Gesellschaft durchziehen. Von Dantes Göttlicher Komödie, einer umfassenden moralischen Architektur, die die Seelen nach einem kosmischen Gesetz ordnet, bis hin zu Faust, der modernen Verkörperung des Verlangens nach Wissen und Macht, stellen diese Erzählungen symbolische Räume dar, in denen sich kollektive Erinnerung und historische Verantwortung abspielen.
Der als imaginärer und symbolischer Ort konzipierte Ausstellungsparcours zeigt Installationen, Skulpturen und Gemälde. Diese Werke treten in einen Dialog, um eine fiktive Architektur zwischen Dekor und Ruine, Transparenz und Undurchsichtigkeit, Hohlraum und Fülle zu schaffen.
Zwischen antiken, literarischen und urbanen Referenzen hinterfragt Panagaudopole die unklare Grenze zwischen Geschichte und Fiktion, Monument und Illusion, Erinnerung und Inszenierung. Was sehen wir also wirklich? Was wählen wir, um zu zeigen, was wir sehen? Und wie schreiben wir Geschichte?
Geöffnet von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr
Freier Eintritt